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Zunehmende Transparenz- und Dokumentationspflichten sowie die sich aus den GoBD ergebenden Anforderungen stellen die Unternehmen vor zahlreiche Herausforderungen. In diesem Zusammenhang wird gerade der Etablierung sogenannter Tax Compliance Management-Systeme (Tax CMS) eine zentrale Rolle beigemessen. Denn insbesondere das Vorhandensein eines innerbetrieblichen Kontrollsystems für Steuern kann ein Indiz darstellen, welches den Vorwurf der Steuerhinterziehung entkräftet und damit zugunsten des Steuerpflichtigen wirkt.

Doch was bedeuten die rechtlichen Vorgaben und Rahmenbedingungen konkret und wie lässt sich ein Tax CMS wirksam in die Praxis umsetzen?

Hilfestellung und Klarheit bringt der umfassende Leitfaden für Tax Compliance Management-Systeme in der praktischen Umsetzung. Der Tax CMS-Leitfaden illustriert auf anschauliche und strukturierte Art und Weise die Vorgehensweise bei der Konzeption, Etablierung und Dokumentation eines Tax CMS in der Steuerpraxis und bietet zahlreiche Hilfestellungen für die Umsetzung.

15.09.2017

Gegenstand der Mitteilung ist die jüngst veröffentlichte Entscheidung des BFH vom 17.05.2017, die durch den Autor erwirkt wurde. Ausländische Unternehmen, die in Deutschland für umsatzsteuerliche Zwecke nicht registriert sind, erhalten bei Vorliegen der weiteren gesetzlichen Vorgaben die von ihnen in Deutschland entrichtete Umsatzsteuer im Wege des Vorsteuervergütungsverfahrens erstattet. Dabei sind die vom Gesetz vorgesehenen Hürden für im Drittland ansässige Unternehmen höher als für im Gemeinschaftsgebiet ansässige Unternehmen.

14.07.2017

Nachdem das Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie 2014/55/EU über die elektronische Rechnungsstellung im öffentlichen Auftragswesen (sogenanntes „E-Rechnungsgesetz“) am 10. April 2017 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wurde, sollen mit dem Entwurf einer Verordnung über die elektronische Rechnungsstellung nun weitere Details geregelt werden. Der Entwurf der Verordnung war mit Spannung erwartet worden, da hierüber die europarechtlichen Vorgaben abschließend verbindlich auf Bundesebene umgesetzt werden sollen. In diesem Artikel werden die wesentlichen Inhalte im Überblick dargestellt und kurz analysiert.

06.07.2017

Am 12. Mai 2017 hat der Bundesrat nach langem Zuwarten endlich dem II. Gesetz zur Entlastung insbesondere der mittelständischen Wirtschaft von Bürokratie (Zweites Bürokratieentlastungsgesetz) zugestimmt. Aus umsatzsteuerlicher Sicht ist hervorzuheben, dass dabei die Grenze für Kleinbetragsrechnungen rückwirkend zum 01. Januar 2017 von EUR 150 auf EUR 250 angehoben wurde.

22.05.2017

Nachdem das Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen kurz vor dem Jahreswechsel 2016/2017 noch die „Absolution“ von Bundestag und Bundesrat erhielt, hat nun das Bundesministerium der Finanzen (BMF) einen Referentenentwurf für eine Verordnung zur Bestimmung der technischen Anforderungen an elektronische Aufzeichnungs- und Sicherungssysteme im Geschäftsverkehr (Kassensicherungsverordnung – KassenSichV) vorgelegt. Darin konkretisiert das BMF insbesondere welche elektronischen Aufzeichnungssysteme von der Regelung des § 146a der Abgabenordnung (AO) erfasst werden, wann und in welcher Form eine Protokollierung der digitalen Grundaufzeichnungen zu erfolgen hat, wie diese digitalen Grundaufzeichnungen zu speichern sind sowie welche Anforderungen an eine einheitliche digitale Schnittstelle und an die technische Sicherheitseinrichtung bestehen. In diesem Fachbeitrag sollen die wesentlichen Inhalte der Kassensicherungsverordnung kurz dargestellt und einer ersten kritischen Würdigung unterzogen werden.

19.04.2017

OECD
Internationale Leitlinien für die Mehrwertbesteuerung
Veröffentlicht am 14. April 2017

19.04.2017

Bundeszentralamt für Steuern

Hinweis zum Vorsteuervergütungsverfahren

Änderung der Präferenzen in Italien zum 16. Februar 2017

18.04.2017

Spätestens seit das BMF im Juli 2015 den Diskussionsentwurf für einen neuen Anwendungserlass zu § 153 AO vorgelegt hat, sind die Diskussionen um künftige Tax Compliance-Systeme in vollem Gange. Das BMF beschäftigt sich dabei mit der für die Praxis wichtigen Abgrenzung zwischen der Berichtigung nach § 153 AO und einer strafbefreienden Selbstanzeige nach § 371 AO. In diesem Fachbeitrag sollen die möglichen Vorgaben an ein Tax Compliance-System anhand der Umsatzsteuer dargestellt werden. Die umsatzsteuerlichen Vorgaben bieten sich insbesondere deshalb für eine beispielhafte Betrachtung an, weil die Abgrenzung zwischen einer Berichtigung nach § 153 AO und einer strafbefreienden Selbstanzeige in dieser Steuerart enorm an Bedeutung gewonnen hat.

13.02.2017

Entwurf eines BMF-Schreibens zur umsatzsteuerrechtlichen Organschaft
GZ: III C 2 – S 7105/15/10002; DOK 2016/1138107

07.02.2017

BC, Anmerkungen zum Urteil BFH-Urteil vom 12.10.2016, XI R 43/14

01.02.2017