Aktuelle Beiträge

Gegenstand der aktuellen Umsatzsteuer-Meldung ist die am 21.02.2018 veröffentliche Entscheidung des EuGH in der Rechtssache Kreuzmayr (C-628/16). Dabei musste der EuGH wieder einmal darüber befinden, welcher der beiden im Rahmen eines Reihengeschäftes durchgeführten Lieferungen der Beförderung zuzuordnen ist, da nur sie – bei Vorliegen der weiteren Tatbestandsvoraussetzungen – als innergemeinschaftliche Lieferung steuerbefreit sein kann.

23.02.2018

Die im Koalitionsvertrag enthaltenen steuerlichen Aspekte werden in diesem Fachbeitrag umfassend analysiert.

16.02.2018

Der 7. Artikel aus der Reihe „GoBD-Expertenerläuterungen“ widmet sich dem Thema „Konvertierung – von der Bilddatei zum PDF-Format“. Die GoBD-Experten erläutern die Frage, ob sogenannte Formatkonvertierungen für empfangene oder intern ursprünglich in einem anderen Format erzeugte Unterlagen zulässig sind und welche GoBD-Anforderungen dabei zu berücksichtigen sind.

01.02.2018

Die richtige Bestimmung des Orts bei grenzüberschreitenden sonstigen Leistungen ist von zentraler Bedeutung, insbesondere für die korrekte Fakturierung und der sich daraus anschließenden Vorgänge. Eine von der Finanzverwaltung später beanstandete Würdigung führt deshalb nicht nur zu einem erheblichen administrativen Mehraufwand, sondern kann auch zu unerfreulichen Diskussionen mit dem Vertragspartner und der (ausländischen) Finanzbehörde und zu Nachzahlungen führen.

19.01.2018

Der Fortschritt der Technik hat auch nicht vor dem Umsatzsteuergesetz haltgemacht. Dies zeigen nicht nur die jüngsten Vorschläge der Europäischen Kommission zur Reformierung des Mehrwertsteuerrechts, sondern lässt sich auch an der Entwicklung der Vorschrift des § 14 UStG im Zusammenhang mit den Bestimmungen zur elektronischen Rechnung ablesen.

12.01.2018

Wer Zeitung liest oder täglich die Nachrichten hört, kommt nicht umhin zu erfahren, dass er bei frühzeitigem Handel mit Bitcoins durchaus hätte reich werden können. Aber was bedeutet dies für die Umsatzsteuer? In diesem Fachartikel erfahren Sie mehr über die aktuelle Gesetzeslage zur umsatzsteuerlichen Behandlung von Bitcoins als virtuelles Zahlungsmittel.

15.12.2017

In der jüngsten Entscheidung des EuGH vom 15.11.2017 wird das restriktive Verständnis des BFH zu den hohen Hürden richtiger Rechnungsangaben hinsichtlich des Merkmals „vollständige Anschrift“ für den Leistenden beanstandet. Der aktuelle PSP-Praxistipp fasst die aktuelle EuGH-Entscheidung zusammen und gibt hilfreiche Hinweise, welchen Mehrwert Sie hieraus in der täglichen Praxis ziehen können.

 

23.11.2017

Am 4. Oktober 2017 hat die Europäische Kommission dem Rat Vorschläge für eine grundlegende Reform des Mehrwertsteuerrechts vorgelegt. Ein wesentlicher Bestandteil der Reformvorschläge ist dabei die Einführung des Konzepts des zertifizierten Steuerpflichtigen ab dem 1. Januar 2019. Entsprechend sollen künftig bestimmte mehrwertsteuerliche Vergünstigungen nur noch dann in Anspruch genommen werden können, wenn auch zertifizierte Steuerpflichtige an den Transaktionen beteiligt sind. Der Status eines Unternehmens als zertifizierter Steuerpflichtiger soll in das europäische Mehrwertsteuer-Informationsaustauschsystem (MIAS) eingebunden werden und damit grenzüberschreitend von den Unternehmen überprüfbar sein.

19.10.2017

Am 4. Oktober 2017 hat die Europäische Kommission (im Folgenden „EU-Kommission“) ihre Vorschläge für die größte Reform des Mehrwertsteuersystems im EU-Binnenhandel der letzten 25 Jahren vorgestellt. Mit der grundlegenden Reform des Mehrwertsteuersystems soll das bisherige als Übergangsregelung gedachte Mehrwertsteuersystem aus dem Jahr 1993 grundlegend verändert und ein endgültiges Mehrwertsteuersystem geschaffen werden. Die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Verbesserung und Modernisierung des Mehrwertsteuersystems haben zum Ziel, das derzeitige Mehrwertsteuersystem weniger betrugsanfällig sowie einfacher für Unternehmen zu machen.

13.10.2017

Nachdem das Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie 2014/55/EU über die elektronische Rechnungsstellung im öffentlichen Auftragswesen (sogenanntes „E-Rechnungsgesetz“) am 10. April 2017 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wurde, folgt nun der Beschluss einer Verordnung über die elektronische Rechnungsstellung, in dem weitere Details geregelt werden. Die Verordnung war mit Spannung erwartet worden, da hierüber die europarechtlichen Vorgaben abschließend verbindlich auf Bundesebene umgesetzt werden sollen. Die Verordnung soll insbesondere die durch das Europäische Komitee für Normung (CEN) festgelegten Vorgaben auf eine rechtliche Grundlage heben. Zudem regelt die Verordnung die von der Richtlinie eingeräumten Ausnahmebereiche. Dabei wartet die Verordnung durchaus mit einigen Überraschungen auf, allen voran die Verpflichtung zur elektronischen Rechnungsstellung, welche den Nationalstaaten laut Richtlinie optional eröffnet wurde. In diesem PSP-Artikel werden die wesentlichen Inhalte im Überblick dargestellt und kurz analysiert.

08.09.2017