Rechnung & E-Billing

Der Fortschritt der Technik hat auch nicht vor dem Umsatzsteuergesetz haltgemacht. Dies zeigen nicht nur die jüngsten Vorschläge der Europäischen Kommission zur Reformierung des Mehrwertsteuerrechts, sondern lässt sich auch an der Entwicklung der Vorschrift des § 14 UStG im Zusammenhang mit den Bestimmungen zur elektronischen Rechnung ablesen.

12.01.2018

Für den Versand sowie den Empfang elektronischer Rechnungen setzen Unternehmen häufig auf den Einsatz spezialisierter Dienstleister, sog. „Service-Provider“. Da die entsprechenden Prozesse regelmäßig auch Datenkonvertierungen vorsehen, insbesondere um dem Rechnungsempfänger die automatisierte Übernahme und Verarbeitung zu ermöglichen, stellt sich aus umsatzsteuerlicher Sicht die Frage nach dem Verbleib des Rechnungsoriginals.

22.12.2017
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Mit der Richtlinie 2014/55/EU über die elektronische Rechnungsstellung bei öffentlichen Aufträgen ist die Elektronifizierung des Rechnungsaustauschs auch bei der öffentlichen Verwaltung angekommen. Dabei gibt es durchaus noch schwierige Hürden in der praktischen Umsetzung zu meistern, um die Vorgaben des europäischen und nationalen Gesetzgebers in die Praxis umzusetzen. Der E-Rechnungs-Leitfaden bietet eine Übersicht zu den regulatorischen Änderungen. Darüber hinaus gibt er generelle Denkanstöße für die Einführung der E-Rechnung im öffentlichen Auftragswesen und beinhaltet zahlreiche Hilfestellungen für die Umsetzung.

15.12.2017

Wer Zeitung liest oder täglich die Nachrichten hört, kommt nicht umhin zu erfahren, dass er bei frühzeitigem Handel mit Bitcoins durchaus hätte reich werden können. Aber was bedeutet dies für die Umsatzsteuer? In diesem Fachartikel erfahren Sie mehr über die aktuelle Gesetzeslage zur umsatzsteuerlichen Behandlung von Bitcoins als virtuelles Zahlungsmittel.

15.12.2017

In der jüngsten Entscheidung des EuGH vom 15.11.2017 wird das restriktive Verständnis des BFH zu den hohen Hürden richtiger Rechnungsangaben hinsichtlich des Merkmals „vollständige Anschrift“ für den Leistenden beanstandet. Der aktuelle PSP-Praxistipp fasst die aktuelle EuGH-Entscheidung zusammen und gibt hilfreiche Hinweise, welchen Mehrwert Sie hieraus in der täglichen Praxis ziehen können.

 

23.11.2017

Nachdem das Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie 2014/55/EU über die elektronische Rechnungsstellung im öffentlichen Auftragswesen (sogenanntes „E-Rechnungsgesetz“) am 10. April 2017 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wurde, folgt nun der Beschluss einer Verordnung über die elektronische Rechnungsstellung, in dem weitere Details geregelt werden. Die Verordnung war mit Spannung erwartet worden, da hierüber die europarechtlichen Vorgaben abschließend verbindlich auf Bundesebene umgesetzt werden sollen. Die Verordnung soll insbesondere die durch das Europäische Komitee für Normung (CEN) festgelegten Vorgaben auf eine rechtliche Grundlage heben. Zudem regelt die Verordnung die von der Richtlinie eingeräumten Ausnahmebereiche. Dabei wartet die Verordnung durchaus mit einigen Überraschungen auf, allen voran die Verpflichtung zur elektronischen Rechnungsstellung, welche den Nationalstaaten laut Richtlinie optional eröffnet wurde. In diesem PSP-Artikel werden die wesentlichen Inhalte im Überblick dargestellt und kurz analysiert.

08.09.2017
bei Leistungen von AusländernBFH

BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 31.5.2017, V B 5/17
ECLI:DE:BFH:2017:B.310517.VB5.17.0

Unrichtiger Steuerausweis; Umkehr der Steuerschuldnerschaft, Rückwirkung der Rechnungsberichtigung

26.07.2017

Gegenstand der Mitteilung ist die jüngst veröffentlichte Entscheidung des BFH vom 17.05.2017, die durch den Autor erwirkt wurde. Ausländische Unternehmen, die in Deutschland für umsatzsteuerliche Zwecke nicht registriert sind, erhalten bei Vorliegen der weiteren gesetzlichen Vorgaben die von ihnen in Deutschland entrichtete Umsatzsteuer im Wege des Vorsteuervergütungsverfahrens erstattet. Dabei sind die vom Gesetz vorgesehenen Hürden für im Drittland ansässige Unternehmen höher als für im Gemeinschaftsgebiet ansässige Unternehmen.

14.07.2017
BFH

BFH, Pressemitteilung Nr. 44 vom 12. Juli 2017
Umsatzsteuer-Vergütungsverfahren: Kopie einer Rechnungskopie reicht
Urteil vom 17.5.2017 V R 54/16

Auch die Kopie einer Rechnungskopie ist eine Kopie der Rechnung, wie der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 17. Mai 2017 V R 54/16 entschieden hat.

13.07.2017
BFH

BUNDESFINANZHOF Urteil vom 17.5.2017, V R 54/16
ECLI:DE:BFH:2017:U.170517.VR54.16.0

Anforderungen an die Belegvorlage im Vergütungsverfahren

13.07.2017