GoBD

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Paukenschlag oder doch alter Wein in neuen Schläuchen? Die Meinungen über die Auswirkungen der GoBD reichen von Gelassenheit bis hin zu Aktionismus und Aufschrei. Gemeint ist das BMF-Schreiben vom 14.11.2014, mit welchem das Bundesministerium der Finanzen die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD) veröffentlicht hat. Zur Umsetzung der GoBD in die Unternehmenspraxis wurde unter der Federführung von PSP-Partner Stefan Groß ein GoBD-Leitfaden entwickelt, der ausführlich die Änderungen für die Praxis darstellt und auf knapp 200 Seiten zahlreiche Hilfestellungen und Umsetzungsempfehlungen gibt, wie sich diese sinnvoll innerhalb der Unternehmens-IT abbilden lassen.

09.05.2018

Merkblatt der Oberfinanzdirektion Karlsruhe vom 22. Februar 2018 – Informationen zum Thema „Ordnungsmäßigkeit der Kassenbuchführung“

Für die Aufbewahrung digitaler Unterlagen gelten die Vorschriften der Abgabenordnung (AO; insbesondere §§ 145 bis 147 AO in der Fassung vom 29.12.2016). Außerdem gibt es diverse Verwaltungsvorschriften, wie die BMF-Schreiben vom 26.11.2010, BStBl. I 2010, 1342, sowie vom 14.11.2014, BStBl. I 2014, 1450 (GoBD – Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff).

Unternehmen mit Bargeldeinnahmen nutzen in der Regel der Buchführung vorgelagerte Systeme wie zum Beispiel Registrierkassen, Waagen mit Registrierkassenfunktion, PC-Kassensysteme und Taxameter. Diese Systeme unterliegen denselben Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten wie die eigentlichen Buchführungssysteme. Der Einsatz dieser Technik hat eine Reihe von betriebswirtschaftlichen Vorteilen, ist allerdings auch mit Pflichten verbunden. Dieses Merkblatt soll einen Überblick verschaffen, um häufige Fehlerquellen in der Kassenbuchführung zu erkennen und zu vermeiden.

07.03.2018
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Zunehmende Transparenz- und Dokumentationspflichten sowie die sich aus den GoBD ergebenden Anforderungen stellen die Unternehmen vor zahlreiche Herausforderungen. In diesem Zusammenhang wird gerade der Etablierung sogenannter Tax Compliance Management-Systeme (Tax CMS) eine zentrale Rolle beigemessen. Denn insbesondere das Vorhandensein eines innerbetrieblichen Kontrollsystems für Steuern kann ein Indiz darstellen, welches den Vorwurf der Steuerhinterziehung entkräftet und damit zugunsten des Steuerpflichtigen wirkt.

Doch was bedeuten die rechtlichen Vorgaben und Rahmenbedingungen konkret und wie lässt sich ein Tax CMS wirksam in die Praxis umsetzen?

Hilfestellung und Klarheit bringt der umfassende Leitfaden für Tax Compliance Management-Systeme in der praktischen Umsetzung. Der Tax CMS-Leitfaden illustriert auf anschauliche und strukturierte Art und Weise die Vorgehensweise bei der Konzeption, Etablierung und Dokumentation eines Tax CMS in der Steuerpraxis und bietet zahlreiche Hilfestellungen für die Umsetzung.

22.02.2018

Der 7. Artikel aus der Reihe „GoBD-Expertenerläuterungen“ widmet sich dem Thema „Konvertierung – von der Bilddatei zum PDF-Format“. Die GoBD-Experten erläutern die Frage, ob sogenannte Formatkonvertierungen für empfangene oder intern ursprünglich in einem anderen Format erzeugte Unterlagen zulässig sind und welche GoBD-Anforderungen dabei zu berücksichtigen sind.

01.02.2018

Nachdem das Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen kurz vor dem Jahreswechsel 2016/2017 noch die „Absolution“ von Bundestag und Bundesrat erhielt, hat nun das Bundesministerium der Finanzen (BMF) einen Referentenentwurf für eine Verordnung zur Bestimmung der technischen Anforderungen an elektronische Aufzeichnungs- und Sicherungssysteme im Geschäftsverkehr (Kassensicherungsverordnung – KassenSichV) vorgelegt. Darin konkretisiert das BMF insbesondere welche elektronischen Aufzeichnungssysteme von der Regelung des § 146a der Abgabenordnung (AO) erfasst werden, wann und in welcher Form eine Protokollierung der digitalen Grundaufzeichnungen zu erfolgen hat, wie diese digitalen Grundaufzeichnungen zu speichern sind sowie welche Anforderungen an eine einheitliche digitale Schnittstelle und an die technische Sicherheitseinrichtung bestehen. In diesem Fachbeitrag sollen die wesentlichen Inhalte der Kassensicherungsverordnung kurz dargestellt und einer ersten kritischen Würdigung unterzogen werden.

19.04.2017

Spätestens seit das BMF im Juli 2015 den Diskussionsentwurf für einen neuen Anwendungserlass zu § 153 AO vorgelegt hat, sind die Diskussionen um künftige Tax Compliance-Systeme in vollem Gange. Das BMF beschäftigt sich dabei mit der für die Praxis wichtigen Abgrenzung zwischen der Berichtigung nach § 153 AO und einer strafbefreienden Selbstanzeige nach § 371 AO. In diesem Fachbeitrag sollen die möglichen Vorgaben an ein Tax Compliance-System anhand der Umsatzsteuer dargestellt werden. Die umsatzsteuerlichen Vorgaben bieten sich insbesondere deshalb für eine beispielhafte Betrachtung an, weil die Abgrenzung zwischen einer Berichtigung nach § 153 AO und einer strafbefreienden Selbstanzeige in dieser Steuerart enorm an Bedeutung gewonnen hat.

13.02.2017

Das Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen hat kurz vor dem Jahreswechsel die „Absolution“ von Bundestag und Bundesrat erhalten. Hiernach soll der Steuerpflichtige zukünftig verpflichtet sein, digitale Grundaufzeichnungen nach vordefinierten technischen Vorgaben zu machen und auf einem Speichermedium unveränderbar zu sichern. Dieser Beitrag stellt die Neuregelung im Detail vor und soll aufzeigen, welche Änderungen sich nicht nur für bargeldintensive Branchen ergeben werden, welches Instrumentarium der Finanzverwaltung künftig zur Verfügung steht und welche Übergangsfristen gelten.

22.12.2016

Dieser 6. GoBD-Fachbeitrag aus der Reihe „GoBD-Expertenerläuterungen“ widmet sich dem Thema „Verfahrensdokumentation“. Die Autoren erläutern die Zielsetzung einer Verfahrensdokumentation und führen aus, welche Maßnahmen auf Unternehmensseite ergriffen werden sollten, um den gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich der Anforderungen an eine Verfahrensdokumentation zu entsprechen.

16.12.2016

Zur Bekämpfung manipulierter Kassensysteme hatte der Gesetzgeber mit Datum vom 18. März 2016 den Referentenentwurf eines „Gesetzes zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen“ nebst dem Entwurf einer technischen Verordnung vorgelegt. Hiernach soll der Steuerpflichtige zukünftig verpflichtet sein, digitale Grundaufzeichnungen nach vordefinierten technischen Vorgaben aufzuzeichnen und auf einem Speichermedium unveränderbar zu sichern. Vor dem Hintergrund des bereits im Detail ausformulierten Gesetzesvorschlags war es umso erstaunlicher, dass der Bundesrat mit Stellungnahme vom 23. September 2016 die geplante gesetzliche Umsetzung als nicht geeignet ansieht, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Die Gegenäußerung der Bundesregierung ließ nicht lange auf sich warten. Mit Datum vom 12. Oktober 2016 verteidigte diese den ursprünglichen Gesetzentwurf. Dieser Fachbeitrag stellt die unterschiedlichen Sichtweisen gegenüber und soll dem Leser damit einen Überblick zum Stand des Gesetzgebungsverfahrens und möglichen Gesetzesänderungen geben.

07.11.2016

Während die Digitalisierung von Papierbelegen durch stationäre Scanner im Unternehmen inzwischen nahezu einen Standardprozess darstellt, entstehen mit der Verbreitung mobiler Endgeräte wie Smartphones oder Tablets neue Anwendungsszenarien in diesem Kontext. Damit einhergehende Anwendungsfälle, wie das mobile Scannen von Papierbelegen werfen jedoch aus Sicht der Unternehmenspraxis die Frage auf, ob der fotografisch festgehaltene Beleg auch steuerlich anerkannt wird und letztlich die Vorgaben an eine Tax Compliance uneingeschränkt erfüllt werden. Dieser Beitrag widmet sich der Frage, inwieweit die in den GoBD konstatierten Anforderungen auf das mobile Scannen übertragbar sind.

04.08.2016