Vorsteuerabzug

FG

Finanzgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 09.04.2019 – 5 K 5119/18

13.08.2019

Ein Verstoß gegen die einkommensteuerrechtlichen Aufzeichnungspflichten für Bewirtungsaufwendungen führt nicht zugleich zur Versagung des Vorsteuerabzugs.

13.08.2019

Urteil zum Vorsteuerabzug – EuGH stellt auf Herkunft der angelegten Gelder ab

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat zur Möglichkeit des Vorsteuerabzugs durch eine Universität Stellung genommen (Urteil vom 3.7.019, Rs. C-316/18). Konkret ging es um die Frage, ob eine Hochschule, die Schenkungen und Stiftungsmittel in einem Fonds anlegt und hierfür Gebühren zahlt, entsprechend ihrer wirtschaftlichen Gesamttätigkeit zum Vorsteuerabzug berechtigt ist. Das Besondere an dieser Entscheidung: Der EuGH misst der Herkunft der Gelder maßgebliche Bedeutung für die Berechtigung zum Vorsteuerabzug bei.

30.07.2019
EuGH

„Vorlage zur Vorabentscheidung – Gemeinsames Mehrwertsteuersystem – Richtlinie 2006/112/EG – Recht auf Vorsteuerabzug – Art. 168 – Lieferkette – Verweigerung des Rechts auf Vorsteuerabzug aufgrund dieser Lieferkette – Verpflichtung der zuständigen Steuerbehörde, eine missbräuchliche Praxis nachzuweisen“

17.07.2019

KÜFFNER MAUNZ LANGER ZUGMAIER (KMLZ) veröffentlichen in ihrem 32. Newsletter in 2019 einen Beitrag über den maximalen direkten und unmittelbaren Zusammenhang zwischen einer Eingangsleistung und besteuerten Ausgangsleistungen, damit die Vorsteuerabzugsberechtigung aus der Eingangsleistung besteht.

17.07.2019
BFH

BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 30.4.2019, V B 43/17
ECLI:DE:BFH:2019:B.300419.VB43.17.0

21.06.2019

Das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) hat zu den Folgen des harten BREXIT auf das Vorsteuervergütungsverfahren Stellung genommen. Unternehmen müssen danach sehr kurzfristig handeln.

10.03.2019

Hintergrund für diesen Praxistipp ist die erste der beiden Nachfolgenentscheidungen des BFH zu den Anforderungen in einer Rechnung bezüglich des Merkmals vollständige Anschrift des leistenden Unternehmers.

12.08.2018

Den Hintergrund für diesen Praxistipp bildet eine aktuelle Entscheidung des XI. Senats des BFH. Dieser hat im Wege einer Rechtsprechungsänderung entschieden, dass die wirksame Berichtigung eines Steuerbetrages nach § 14c Absatz 1 UStG grundsätzlich erfordere, dass der Unternehmer die vereinnahmte Umsatzsteuer an den Leistungsempfänger zurückgezahlt hat. Die Entscheidung ist sehr zu begrüßen. Aber natürlich bleiben Fragen offen.

05.08.2018

Gegenstand dieser Umsatzsteuer-Meldung ist die am 05.07.2018 veröffentlichte Entscheidung des EuGH in der Rechtssache Marle Participations. Dabei musste der EuGH darüber entscheiden, ob die (bloße) Vermietung eines Gebäudes durch eine Holdinggesellschaft an ihre Tochtergesellschaft einen Eingriff in deren Verwaltung darstellt und die Holdinggesellschaft damit letztlich auch zum Vorsteuerabzug aus Aufwendungen im Zusammenhang mit deren Erwerb berechtigt. Augenscheinlich müssen Holdinggesellschaften nicht nur in Deutschland um ihr Recht auf Vorsteuerabzug kämpfen, sondern auch in Frankreich und anderen Ländern.

15.07.2018